
Aquarell-Monotypie
Materialien
Zinkplatte (Mylar ebenfalls möglich)
Schleifpapier
Pipette
Aquarellfarbe bzw. Wasserfarbe
Wässerungsbehälter
geeignetes Papier (hier Arches Rives BFK)
Löffel, Druckwerzeug, Presse
1: Aufrauen der Platte

2: Benetzen der Platte

3: Bemalen der Platte

Mithilfe eines Pinsels, Aquarellmalstiften und anderen Utensilien kann nun die durch die Pipette erschaffene Struktur mit Farbe gefüllt werden. Lässt man die Farbe auf der Pinselspitze behutsam von dem Wasser der Platte "aufsaugen", entstehen sehr organische Farbabstufungen. Durch direktes Malen auf die Platte entstehen widerum sattere Farbflächen.
4: Trocknung der Platte

5: Wässerung des Papiers

Das zu bedruckende Papier wird in ein kaltes Wasserbad eingelegt. Über die Dauer der Wässerung bestehen sehr unterschiedliche Philosophien, je nach Papier lohnt es sich hier, zu experimentieren. In den meisten Fällen reichen wenige Minuten und eine Vollständige Durchdringung des Papiers mit Wasser aus, um dieses für den Druck vorzubereiten.
6: Trocknung der Papieroberfläche

Mithilfe eines Handtuchs oder Küchenrolle wird das gewässerte Papier leicht abgetupft, sodass die Oberfläche nicht mehr glänzend nass, das Papier aber immer noch durchfeuchtet ist. Dadurch wird das Druckergebnis später schärfer.
7: Auflegen des Papiers

Das Papier wird auf die Platte aufgelegt. Wichtig ist es hierbei vorsichtig aufzulegen und das Papier nicht mehr zu verschieben, sobald es mit der Druckplatte in Kontakt gekommen ist. Werden vorher Registrierungsmarken angelegt, kann die Positionierung des Motivs genau bestimmt werden.
9: Druck

Mithilfe eines Löffels wird gleichmäßiger Druck in kleinen, kreisenden Bewegungen ausgeübt. Das Papier darf dabei nicht verschoben werden. Natürlich kann auch eine Presse genutzt werden.
10: Abzug und Ergebnis
